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Bulgarien - Nordgriechenland
(Auf den Spuren von Byzanz)




Der Begriff "Byzanz"  ist erst in der Moderne geschaffen worden, die damaligen Zeitgenossen sprachen weiterhin vom "Reich der Römer"  oder "Reich der Griechen" ! Das Herz des byzantinischen Reiches war Konstantinopel.  
Die Geschichte des Byzantinischen Reiches war geprägt von einem beinahe ständigen Abwehrkampf an den Grenzen gegen äußere Feinde, der die Kräfte des Reiches erheblich beanspruchte. Im Inneren kam es (besonders bis ins 9. Jahrhundert) immer wieder zu unterschiedlich stark ausgeprägten theologischen Auseinandersetzungen sowie zu vereinzelten Bürgerkriegen, doch blieb das an römischen Strukturen orientierte staatliche Fundament bis ins 13. Jahrhundert weitgehend intakt. Kulturell hat Byzanz der Moderne bedeutende Werke aus den Bereichen Literatur und Kunst hinterlassen. Hinsichtlich der Christianisierung Osteuropas, bezogen auf den Balkanraum, Griechenland und Russland, war der byzantinische Einfluss ebenfalls von großer Bedeutung.
 

1. Tag: Ankunft Sofia  
Flug nach Sofia und Transfer ins Hotel. (A)  

2. Tag: Sofia
Sofia gehört zu den ältesten europäischen Städten. Die Gründung und die spätere Entwicklung der Stadt sind auf die günstige Lage und die warmen Mineralquellen zurückzuführen. Die Serden, ein thrakischer Stamm, gründeten die erste Siedlung, die nach der Eroberung der Römer  den Namen Serdica erhielt.  
Der römische Kaiser Marcus Ulpius Trajan (98-117) fügte der Stadt Serdica den Namen Ulpia hinzu. Gleichzeitig erhielt die Stadt die gleichen Rechte wie alle großen Städte in den östlichen Provinzen.  
Sie sehen die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren leuchtenden Kuppeln, die Kirche der Hl. Sophia, die Georgs-Rotunde aus dem  4. Jahrhundert und die große Banja-Baschi-Moschee. Weiters Besichtigung des Archäologischen Museums.
Die Bojana Kirche steht auf der Liste des Weltkulturerbes unter dem Schutz der UNESCO. Sie ist durch ihre Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des bulgarischen Mittelalters. 
Auf den Wänden befinden sich Darstellungen von 240 Menschen in 89 unterschiedlichen Szenen, dargestellt von einem unbekannten  Maler, der wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo gehörte. Mit seinen humanistischen Tendenzen spiegelte sein Werk nicht nur die im 13. Jahrhundert erkennbaren Reformbestrebungen innerhalb der orthodoxen Kirche, sondern leistete auch einen eigenen Beitrag zur Abgrenzung von der byzantinischen Kunst, in dem die Kunst des Zweiten Bulgarischen Reichs einen ihrer Höhepunkte fand. (FA)

3. Tag : Sofia - Rila Kloster - Melnik - Sandanski
Fahrt zum Rila Kloster. Das ursprüngliche Kloster wurde vom Hl. Ivan Rilski (876 - 946) gegründet, der sich wie so mancher seiner Zeitgenossen aus Kritik am sittlichen Verfall der offiziellen Kirche als Einsiedler in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen hatte. Er lebte in einer Höhle und zahlreiche Mönche scharten sich um ihn und er legte somit die Grundlage für die Klostergemeinschaft. Schon zu Lebzeiten wurde er als Heiliger verehrt.
Danach geht es nach Melnik. Ein kleines Dorf eingebettet in wunderbare karstige Sandsteinformationen. Wir spazieren durch den Ort und besichtigen auch das Roschenkloster. Vermutlich geht die Gründungsphase des Klosters ins 12. oder 13. Jh. zurück. Es ist mit dutzenden Wandmalereien bedeckt welche hauptsächlich in späteren Jahrhunderten entstanden. Nächtigung in Sandanski.(FA)

4. Tag:  Sandanski - Pella - Kalambaka
Heute passieren Sie die griechische Grenze bei Kulata und fahren vorbei an Pella, der Hauptstadt Makedoniens unter Philipp II. und Alexander d. Großen. Hier kam Alexander d. Große zur Welt (356 v. Chr.). Neue Ausgrabungen begannen erst 1957 und brachten großartige Mosaikböden ans Tageslicht. Nach dem Besuch des Museums Fahrt nach Kalambaka für zwei Nächte. (FA)

5. Tag: Meteora Klöster
Wie Schwalbennester kleben die Klöster auf den faszinierenden Felsen welche außergewöhnliche Formen durch jahrhundertelange Erosion angenommen haben.
Mit der Ankunft des von Athos geflohenen Mönches Athanasios im Jahr 1334 begann der Aufstieg des Klosterlebens in dieser Region. Wahrscheinlich gab es aber bereits Einsiedeleien im 11. Jh. Heute gibt es insgesamt zwei Dutzend Klosteranlagen. Nur einige davon sind für die Öffentlichkeit zugängig. Einen faszinierenden Tag werden wir bei diesem UNESCO-Weltkulturerbe verbringen. (FA)

6. Tag:  Meteora - Vergina - Thessaloniki
Fahrt nach Vergina, wo 1976 in der königlichen Grabkammer sensationelle Goldfunde gemacht wurden. In einem Tumulus waren drei Königsgräber, das von Philipp II. kann unterirdisch besucht werden. Wahrscheinlich befand sich hier die frühere makedonische Königsstadt Aigai. Fahrt nach Thessaloniki zur zweimaligen Nächtigung. Unser zentrales Hotel bietet sich wunderbar an um abends noch die Stimmung auf dem großen Platz, die engen Gassen oder die Uferpromenade zu entdecken und zu genießen. (F)

7. Tag: Thessaloniki
Vormittags Stadtrundfahrt in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, mit Besuch der byzantinischen Monumente, u.a. die Rotunde - als Mausoleum für Kaiser Galerius errichtet, den Galeriusbogen - Wahrzeichen des Sieges über die Perser, des Weiteren Reste der ehemaligen byzantinischen Kirchen, der Kirche Agia Sofia und der Kirche des Hl. Dimitrius.  
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, eine gute Möglichkeit sich in Ruhe ein Museum anzusehen oder durch die Stadt zu bummeln.  
Das Archäologische Museum (fakultativ) hat einzigartige Grabfunde aus Makedonien und Thrakien, vor allem auch die Goldschätze aus den Königsgräbern von Vergina mit dem Grab Philipp II. und dem einzigartigen vergoldeten Derveni Krater.
Das Byzantinische Museum (fakultativ) begeistert durch die gelungene Präsentation und einer Fülle von Gebrauchsgegenständen, Gräbern- Bilder die das Leben der damaligen Zeit darstellen.
Abends können Sie in einer der zahlreichen Tavernen typische griechische Speisen genießen und köstlichen griechischen Wein trinken. (F)

8. Tag: Thessaloniki - Philippi - Bansko  
Fahrt nach Philippi, wo Apostel Paulus die erste christliche Gemeinde Europas gründete. Besichtigung des Geländes mit frühchristlichen Basiliken, römischer Agora und antikem Theater. Wir besuchen auch die Taufstelle von Lydia. Fahrt zurück nach Bulgarien. Nächtigung in Bansko.  (FA)

9. Tag: Bansko - Dobarsko - Plovdiv
Nach dem Frühstück Fahrt in das nahegelegene Dorf Dobarsko. Der byzantinische Kaiser Basileios der "Bulgarenschlächter"  hatte das Heer des Zaren Samuils blenden lassen. Es wird berichtet, dass das besiegte Heer Samuils 1014 nach Dobarsko kam und in den hiesigen Thermalquellen Heilung fand.  
In der örtlichen Kirche sind gut erhaltene Fresken zu sehen. Bekannt ist die Darstellung der Himmelfahrt Jesus Christi, auf der Jesus von einem seltsamen dreieckigen Gebilde umgeben ist, das mit einem Raumschiff verglichen worden ist.  
Nach den Besichtigungen erholen wir uns bei einer Fahrt mit der Schmalspurbahn durch die wunderschöne Landschaft nach Velingrad.  Von hier holt uns wieder unser Bus und es geht weiter nach Plovdiv. (FA)

10. Tag: Plovdiv
Stadtrundgang in Plovdiv.  Plovdiv blickt auf eine 8.000-jährige Vergangenheit zurück: Thraker, Römer, Slawen, Türken und Bulgaren haben hier Geschichte "geschrieben"  und ihre Spuren hinterlassen. Bei einem Besuch der malerischen kleinen Altstadt schlendern Sie durch die steilen engen Gassen, die von rund 150 Wiedergeburtshäusern gesäumt werden, und besichtigen die Kirche Sweti Konstantin und Elena mit ihrer vergoldeten Altarwand ( Ikonostase ) im Barockstil. Wir sehen das Osttor der ehemaligen Festungsmauer, das antike Amphitheater, das im 2. Jh. unter Kaiser Marcus Aurelius gebaut wurde, und besichtigen weiters das Ethnographische Museum.
Nachmittags Ausflug zum zweitgrößten Kloster Bulgariens - das Batschkovo Kloster. Das Kloster ist weit über die Grenze Bulgariens hinaus bekannt. Die Hauptkirche in der Mitte des Innenhofes wurde 1604 auf den Grundmauern einer aus der Gründerzeit stammenden Kirche errichtet. Zu sehen sind prachtvolle Wandmalereien im Vorraum dieser Kirche und auch in der Kirche des " Heiligen Nikola"  im südlichen Klosterhof. Eine Besonderheit auf dem Gebiet der sakralen Malerei können wir im Refektorium bewundern: Wände und Gewölbe werden von Darstellungen antiker Philosophen geschmückt. (FA)

11. Tag: Plovdiv - Kasanlak - Etara - Veliko Tarnovo
Fahrt  nach Kasanlak - das Tal der Thrakischen Könige. Besichtigung der Thrakischen Grabmäler in Kasanlak und Goljama Kosmatka. Dieses Gebiet war ein Zentrum des Odrysenreiches, des mächtigsten der thrakischen Stämme.  
Am Nachmittag Besichtigung des kleinen reizenden Freilichtmuseums von Etara wo wir einen guten Eindruck über altes Handwerk, Brauchtum und Architektur aus früheren Zeiten Bulgariens sehen werden. Danach geht es nach Veliko Tarnovo. (FA)

12. Tag: Veliko Tarnovo - Arbanassi - Veliko Tarnovo
Nach dem Frühstück Besichtigung von Veliko Tarnovo. Die Stadt war im Mittelalter Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches. Die Feudalherren Peter und Assen nutzten die Schwäche des von zahlreichen Völkern bedrohten Byzanz aus, um im Jahre 1185 einen Aufstand zu organisieren. Peter wurde zum ersten Zaren des Zweiten Bulgarischen Reiches. Spektakulär und wild-romantisch liegt die Stadt geteilt durch den Fluss Yantra an den Hängen einer Schlucht. Sie sehen u. a. das Künstler- und Händlerviertel Asenova und den Zarevetshügel, Sitz der ehemaligen Zaren.  
Abfahrt zum Museumsdorf Arbanassi, ein Architektur- und Museumsreservat, das komplett unter Denkmalschutz steht. Hier besichtigen Sie die Kirche Christi Geburt und ein Haus im typisch - bulgarischen Baustil. (F)

13. Tag: Veliko Tarnovo - Trojan Kloster - Sofia
Das Kloster Trojan mit seinen blumengeschmückten Holzbalkons im gepflasterten Hof strahlt Frieden und Ruhe aus. Noch ist es nicht so überlaufen von Besuchern und daher selten besucht von Fremden. Es wurde um 1600 gegründet, viele Gebäudekomplexe entstanden aber in späterer Zeit - die Klosterkirche Sveta Bogorodica ist von 1835.  
Fahrt retour nach Sofia - je nach Ankunft noch Zeit für eigene Entdeckungen. (FA)

14. Tag: Sofia - Wien
Je nach Abflugzeit Transfer zum Flughafen.


INFORMATIONEN:

EUR 340,-  Zuschlag Einzelzimmer
EUR   60,-  Zuschlag Kleingruppe (6-9 Personen)

Inkludierte Leistungen
+ Flüge Wien - Sofia - Wien
+ Taxen-, Flughafen- und Sicherheitsgebühren ab Wien
+ Eintrittsgebühren  
+ 13x Nächtigung in guten Mittelklasse-Hotels und traditionellen Häusern/Pensionen
+ Verpflegung wie tageweise angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
+ 6-9 Personen deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Sofia
+ ab 10 Personen ARR-Reiseleitung, sowie teilweise lokale Guides

Teilnehmerzahl: 6 - 20 Personen




Bezeichnung Termin Preis pro Person ab
Bulgarien - Nordgriechenland 22.09.2013-05.10.2013 2040.00
 


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