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< Zurück zur ÜbersichtBulgarien - Mazedonien - Nordgriechenland
(Auf den Spuren von Byzanz)



Mazedonien, Bulgarien und Nordgriechenland haben durch ihre Geschichte viele Gemeinsamkeiten aber auch eigene Entwicklungen erlebt. Auf den alten Handelswegen kam es zum Austausch von Kultur, Traditionen, Wissen
Sie bereisen bei dieser Länderkombination einen Kernbereich wo viele Völker kämpften, handelten und Kulturgüter schufen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf byzantinische Kunstwerke und Kirchen, aber auch andere Epochen, wie die Zeit der Makedonier, Griechen, Thraker, Osmanen,kommen nicht zu kurz.
1. Tag: Wien - Sofia
Je nach Ankunftszeit - erste Besichtigungen in Sofia. Sofia gehört zu den ältesten europäischen Städten. Die Gründung und die spätere Entwicklung der Stadt sind auf die günstige Lage und die warmen Mineralquellen zurückzuführen. Die Serden, ein thrakischer Stamm, gründeten die erste Siedlung, die nach der Eroberung der Römer den Namen Serdica erhielt.
Der römische Kaiser Marcus Ulpius Trajan (98-117) fügte der Stadt Serdica den Namen Ulpia hinzu. Gleichzeitig erhielt die Stadt die gleichen Rechte wie alle großen Städte in den östlichen Provinzen.
Sie sehen die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren leuchtenden Kuppeln, die Kirche der Hl. Sophia, die Georgs-Rotunde aus dem 4. Jahrhundert und die große Banja-Baschi-Moschee. Weiters Besichtigung des Archäologischen Museums. (FA)
2. Tag: Sofia - Rila Kloster - Kjustendil
Morgens Besichtigung der Bojana Kirche. Die Bojana Kirche steht auf der Liste des Weltkulturerbes unter dem Schutz der UNESCO. Sie ist durch ihre Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des bulgarischen Mittelalters.
Auf den Wänden befinden sich Darstellungen von 240 Menschen in 89 unterschiedlichen Szenen, dargestellt von einem unbekannten Maler, der wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo gehörte. Mit seinen humanistischen Tendenzen spiegelte sein Werk nicht nur die im 13. Jahrhundert erkennbaren Reformbestrebungen innerhalb der orthodoxen Kirche, sondern leistete auch einen eigenen Beitrag zur Abgrenzung von der byzantinischen Kunst, in dem die Kunst des Zweiten Bulgarischen Reichs einen ihrer Höhepunkte fand. Fahrt zum Rila Kloster. Das ursprüngliche Kloster wurde vom Hl. Ivan Rilski (876 - 946) gegründet, der sich wie so mancher seiner Zeitgenossen aus Kritik am sittlichen Verfall der offiziellen Kirche als Einsiedler in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen hatte. Er lebte in einer Höhle und zahlreiche Mönche scharten sich um ihn und er legte somit die Grundlage für die Klostergemeinschaft. Schon zu Lebzeiten wurde er als Heiliger verehrt.
(FA)
3. Tag: Kjustendil - Skopje
Nach dem Frühstück Fahrt zum Kloster St. Joakim Osogovski in der Nähe von Kriva Palanka. Gegründet wurde das Kloster im 12. Jh., es war von Anfang an Anziehungspunkt für Christen und Muslime weil es am Weg nach Konstantinopel lag.
Nach der Grenze direkte Fahrt nach Skopje. In der mazedonischen Hauptstadt Skopie sieht man zahlreiche Zeugen der wechselhaften Geschichte: Im Jahre 518 wurde die Stadt durch ein Erdbeben zerstört, jedoch im Auftrag des oströmischen Kaisers Justinian I. wieder aufgebaut. Im Winter 594/95 wurde die Stadt durch slawische Stämme wieder zerstört. Im 9. Jahrhundert wurde die Region Skopje Teil des bulgarischen Reiches. Nach der Christianisierung Bulgariens wurde sie Bischofssitz. Während der Herrschaft von Zar Roman war die Stadt ab 980 für kurze Zeit bulgarische Hauptstadt und Sitz des bulgarischen Patriarchen. Nach dem Ende des Ersten Bulgarischen Reiches im Jahre 1018 wurde Skopje zum Zentrum des neugeschaffenen byzantinischen Themas "Bulgaria" . Im 12. Jahrhundert wurde sie dem Zweiten Bulgarenreich angegliedert. Wir sehen die Festung Kale, die bekannte Steinbrücke, die Ober- und Unterstadt mit der Kirche Sveti Spa, die Mustafa-Pascha Moschee, den bunten Markt "Bit Pazar" , Hamams und Karawansereien. (FA)
4. Tag: Skopie - Kloster St. Jovan Bigorski - Ohrid
Abwechslungsreiche Fahrt nach Ohrid entlang des Flusses Crni Drim durch das Schluchtensystem des Balkans. Zwischen Tetovo und Struga lebt heute noch eine große albanische Minderheit. Hier im Gebirge versteckt liegt majestätisch das Kloster St. Jovan Bigorski.
Die prächtige magische Ikonostase mit dem heiligen Jovan - so wird berichtet - beschützt die sechs Mönche im Kloster Sveti Jovan Bigorski.
Weiterfahrt nach Struga. In unmittelbarer Nähe liegt das Dorf Kalishte an der albanischen Grenze.
Hier besichtigen wir ein beeindruckendes Felsenkloster mit noch gut erhaltenen Mönchszellen und Wandmalereien. (FA)
5. Tag: Ohrid
Der größte Kulturschatz Mazedoniens ist zweifelsohne Ohrid (UNESCO) mit der fantastischen Altstadt und mit ihren wunderbar restaurierten "Ohrid Häusern" . Unter Byzanz machten Naum und Kliment die Stadt Ohrid zum Zentrum slawischer Literatur und Kultur. Zu den vielen Höhepunkten der Stadtführung gehören die Kirche Sveta Sofia, die wiederhergestellte frühchristliche Basilika Plaosnik, die Kirche Sveti Jovan Bogoslov Kaneo auf einem Felsen direkt über dem See gelegen und die Ikonengalerie Ohrids.
Bootsfahrt zur Klosterkirche des Hl. Naum (10. Jh.), die sich am Südufer des Ohrid-Sees befindet. Hier ist die Verehrung des namensgebenden Wundertäters nach wie vor sehr lebendig und zieht viele Gläubige verschiedener Konfessionen und Länder an. (FA)
6. Tag: Ohrid - Bitola
Fahrt durch den Galichica Nationalpark bis zum Prespa See. Besichtigung eines Folklore-Museums und der bekannten Kirche St. George in Kurbinivo. Weiterfahrt nach Bitola, der zweitgrößten Stadt Mazedoniens, die alle Besucher durch ihre eigentümliche traditionelle Architektur und den Geist der alten mazedonischen Handwerke beeindruckt. Wir sehen den Uhrturm "Saat Kula" (Wahrzeichen der Stadt), Kirche "Der Heilige Dimitar" , Ruinen der antiken Stadt Heraklea-Linkestis von Philipp von Mazedonien.
Bitola ist für ihre vielen Cafes bekannt - wir werden uns Zeit nehmen und hier einen typischen Kaffee genießen. (FA)
7. Tag: Bitola - Pella - Kalambaka/Meteora Klöster
Heute passieren Sie die griechische Grenze bei Euzonoi und fahren vorbei an Pella, der Hauptstadt Makedoniens unter Philipp II. und Alexander d. Großen. Hier kam Alexander d. Große zur Welt (356 v. Chr.). Neue Ausgrabungen begannen erst 1957 und brachten großartige Mosaikböden ans Tageslicht. Nach dem Besuch des Museums Fahrt nach Kalambaka für zwei Nächte. (FA)
8. Tag: Meteora Klöster
Wie Schwalbennester kleben die Klöster auf den faszinierenden Felsen welche außergewöhnliche Formen durch jahrhundertelange Erosion angenommen haben.
Mit der Ankunft des von Athos geflohenen Mönches Athanasios im Jahr 1334 begann der Aufstieg des Klosterlebens in dieser Region. Wahrscheinlich gab es aber bereits Einsiedeleien im 11. Jh. Heute gibt es insgesamt zwei Dutzend Klosteranlagen. Nur einige davon sind für die Öffentlichkeit zugängig. Einen faszinierenden Tag werden wir bei diesem UNESCO-Weltkulturerbe verbringen. (FA)
9. Tag: Meteora - Vergina - Thessaloniki
Fahrt nach Vergina, wo 1976 in der königlichen Grabkammer sensationelle Goldfunde gemacht wurden. In einem Tumulus waren drei Königsgräber, das von Philipp II. kann unterirdisch besucht werden. Wahrscheinlich befand sich hier die frühere makedonische Königsstadt Aigai. Fahrt nach Thessaloniki zur zweimaligen Nächtigung. Unser zentrales Hotel bietet sich wunderbar an um abends noch die Stimmung auf dem großen Platz, die engen Gassen oder die Uferpromenade zu entdecken und zu genießen. (F)
10. Tag: Thessaloniki
Vormittags Stadtrundfahrt in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, mit Besuch der byzantinischen Monumente, u.a. die Rotunde - als Mausoleum für Kaiser Galerius errichtet, den Galeriusbogen - Wahrzeichen des Sieges über die Perser, des Weiteren Reste der ehemaligen byzantinischen Kirchen, der Kirche Agia Sofia und der Kirche des Hl. Dimitrius.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, eine gute Möglichkeit sich in Ruhe ein Museum anzusehen oder durch die Stadt zu bummeln.
Das Archäologische Museum (fakultativ) hat einzigartige Grabfunde aus Makedonien und Thrakien, vor allem auch die Goldschätze aus den Königsgräbern von Vergina mit dem Grab Philipp II. und dem einzigartigen vergoldeten Derveni Krater.
Das Byzantinische Museum (fakultativ) begeistert durch die gelungene Präsentation und einer Fülle von Gebrauchsgegenständen, Gräbern- Bilder die das Leben der damaligen Zeit darstellen.
Abends können Sie in einer der zahlreichen Tavernen typische griechische Speisen genießen und köstlichen griechischen Wein trinken. (F)
11. Tag: Thessaloniki - Philippi - Bansko
Fahrt nach Philippi, wo Apostel Paulus die erste christliche Gemeinde Europas gründete. Besichtigung des Geländes mit frühchristlichen Basiliken, römischer Agora und antikem Theater. Wir besuchen auch die Taufstelle von Lydia. Fahrt zurück nach Bulgarien. Nächtigung in Bansko. (FA)
12. Tag: Bansko - Dobarsko - Plovdiv
Nach dem Frühstück Fahrt in das nahegelegene Dorf Dobarsko. Der byzantinische Kaiser Basileios der "Bulgarenschlächter" hatte das Heer des Zaren Samuils blenden lassen. Es wird berichtet, dass das besiegte Heer Samuils 1014 nach Dobarsko kam und in den hiesigen Thermalquellen Heilung fand.
In der örtlichen Kirche sind gut erhaltene Fresken zu sehen. Bekannt ist die Darstellung der Himmelfahrt Jesus Christi, auf der Jesus von einem seltsamen dreieckigen Gebilde umgeben ist, das mit einem Raumschiff verglichen worden ist.
Nach den Besichtigungen erholen wir uns bei einer Fahrt mit der Schmalspurbahn durch die wunderschöne Landschaft nach Velingrad. Von hier holt uns wieder unser Bus und es geht weiter nach Plovdiv. (FA)
13. Tag: Plovdiv
Stadtrundgang in Plovdiv. Plovdiv blickt auf eine 8.000-jährige Vergangenheit zurück: Thraker, Römer, Slawen, Türken und Bulgaren haben hier Geschichte "geschrieben" und ihre Spuren hinterlassen. Bei einem Besuch der malerischen kleinen Altstadt schlendern Sie durch die steilen engen Gassen, die von rund 150 Wiedergeburtshäusern gesäumt werden, und besichtigen die Kirche Sweti Konstantin und Elena mit ihrer vergoldeten Altarwand ( Ikonostase ) im Barockstil. Wir sehen das Osttor der ehemaligen Festungsmauer, das antike Amphitheater, das im 2. Jh. unter Kaiser Marcus Aurelius gebaut wurde, und besichtigen weiters das Ethnographische Museum.
Nachmittags Ausflug zum zweitgrößten Kloster Bulgariens - das Batschkovo Kloster. Das Kloster ist weit über die Grenze Bulgariens hinaus bekannt. Die Hauptkirche in der Mitte des Innenhofes wurde 1604 auf den Grundmauern einer aus der Gründerzeit stammenden Kirche errichtet. Zu sehen sind prachtvolle Wandmalereien im Vorraum dieser Kirche und auch in der Kirche des " Heiligen Nikola" im südlichen Klosterhof. Eine Besonderheit auf dem Gebiet der sakralen Malerei können wir im Refektorium bewundern: Wände und Gewölbe werden von Darstellungen antiker Philosophen geschmückt. (FA)
14. Tag: Plovdiv - Kasanlak - Veliko Tarnovo
Fahrt nach Kasanlak - das Tal der Thrakischen Könige. Besichtigung der Thrakischen Grabmäler in Kasanlak und Goljama Kosmatka. Ein Highlight ist auch der Museum von Kasanlak mit dem bedeutenden Grabfund aus thrakischer Zeit - vor allem die Goldene Maske. Dieses Gebiet war ein Zentrum des Odrysenreiches, des mächtigsten der thrakischen Stämme.
Weiterfahrt in die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo unter byzantinischer Zeit. Am späten Nachmittag erreichen wir die Stadt - es bleibt noch etwas Zeit um selbst die engen Straßen zu erkunden. (F)
15. Tag: Veliko Tarnovo
Nach dem Frühstück Besichtigung von Veliko Tarnovo. Die Stadt war im Mittelalter Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches. Die Feudalherren Peter und Assen nutzten die Schwäche des von zahlreichen Völkern bedrohten Byzanz aus, um im Jahre 1185 einen Aufstand zu organisieren. Peter wurde zum ersten Zaren des Zweiten Bulgarischen Reiches. Spektakulär und wild-romantisch liegt die Stadt geteilt durch den Fluss Yantra an den Hängen einer Schlucht. Sie sehen u. a. das Künstler- und Händlerviertel Asenova und den Zarevetshügel, Sitz der ehemaligen Zaren.
Abfahrt zum Museumsdorf Arbanassi, ein Architektur- und Museumsreservat, das komplett unter Denkmalschutz steht. Hier besichtigen Sie die Kirche Christi Geburt und ein Haus im typisch - bulgarischen Baustil. (FA)
16. Tag: Veliko Tarnovo - Sofia - Wien
Frühmorgens Rückfahrt nach Sofia zum Flughafen. (F)
INFORMATIONEN:
EUR 380,- Zuschlag Einzelzimmer
Inkludierte Leistungen
+ Flüge Wien - Sofia - Wien
+ Taxen-, Flughafen- und Sicherheitsgebühren ab Wien
+ Eintrittsgebühren
+ 15x Nächtigung in guten Mittelklasse-Hotels und traditionellen Häusern/Pensionen
+ Verpflegung wie tageweise angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
+ 6-9 Personen deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Sofia
+ ab 10 Personen ARR-Reiseleitung, sowie teilweise lokale Guides
Teilnehmerzahl: 6 - 20 Personen
Sie bereisen bei dieser Länderkombination einen Kernbereich wo viele Völker kämpften, handelten und Kulturgüter schufen. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf byzantinische Kunstwerke und Kirchen, aber auch andere Epochen, wie die Zeit der Makedonier, Griechen, Thraker, Osmanen,kommen nicht zu kurz.
1. Tag: Wien - Sofia
Je nach Ankunftszeit - erste Besichtigungen in Sofia. Sofia gehört zu den ältesten europäischen Städten. Die Gründung und die spätere Entwicklung der Stadt sind auf die günstige Lage und die warmen Mineralquellen zurückzuführen. Die Serden, ein thrakischer Stamm, gründeten die erste Siedlung, die nach der Eroberung der Römer den Namen Serdica erhielt.
Der römische Kaiser Marcus Ulpius Trajan (98-117) fügte der Stadt Serdica den Namen Ulpia hinzu. Gleichzeitig erhielt die Stadt die gleichen Rechte wie alle großen Städte in den östlichen Provinzen.
Sie sehen die Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren leuchtenden Kuppeln, die Kirche der Hl. Sophia, die Georgs-Rotunde aus dem 4. Jahrhundert und die große Banja-Baschi-Moschee. Weiters Besichtigung des Archäologischen Museums. (FA)
2. Tag: Sofia - Rila Kloster - Kjustendil
Morgens Besichtigung der Bojana Kirche. Die Bojana Kirche steht auf der Liste des Weltkulturerbes unter dem Schutz der UNESCO. Sie ist durch ihre Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des bulgarischen Mittelalters.
Auf den Wänden befinden sich Darstellungen von 240 Menschen in 89 unterschiedlichen Szenen, dargestellt von einem unbekannten Maler, der wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo gehörte. Mit seinen humanistischen Tendenzen spiegelte sein Werk nicht nur die im 13. Jahrhundert erkennbaren Reformbestrebungen innerhalb der orthodoxen Kirche, sondern leistete auch einen eigenen Beitrag zur Abgrenzung von der byzantinischen Kunst, in dem die Kunst des Zweiten Bulgarischen Reichs einen ihrer Höhepunkte fand. Fahrt zum Rila Kloster. Das ursprüngliche Kloster wurde vom Hl. Ivan Rilski (876 - 946) gegründet, der sich wie so mancher seiner Zeitgenossen aus Kritik am sittlichen Verfall der offiziellen Kirche als Einsiedler in die Einsamkeit der Berge zurückgezogen hatte. Er lebte in einer Höhle und zahlreiche Mönche scharten sich um ihn und er legte somit die Grundlage für die Klostergemeinschaft. Schon zu Lebzeiten wurde er als Heiliger verehrt.
(FA)
3. Tag: Kjustendil - Skopje
Nach dem Frühstück Fahrt zum Kloster St. Joakim Osogovski in der Nähe von Kriva Palanka. Gegründet wurde das Kloster im 12. Jh., es war von Anfang an Anziehungspunkt für Christen und Muslime weil es am Weg nach Konstantinopel lag.
Nach der Grenze direkte Fahrt nach Skopje. In der mazedonischen Hauptstadt Skopie sieht man zahlreiche Zeugen der wechselhaften Geschichte: Im Jahre 518 wurde die Stadt durch ein Erdbeben zerstört, jedoch im Auftrag des oströmischen Kaisers Justinian I. wieder aufgebaut. Im Winter 594/95 wurde die Stadt durch slawische Stämme wieder zerstört. Im 9. Jahrhundert wurde die Region Skopje Teil des bulgarischen Reiches. Nach der Christianisierung Bulgariens wurde sie Bischofssitz. Während der Herrschaft von Zar Roman war die Stadt ab 980 für kurze Zeit bulgarische Hauptstadt und Sitz des bulgarischen Patriarchen. Nach dem Ende des Ersten Bulgarischen Reiches im Jahre 1018 wurde Skopje zum Zentrum des neugeschaffenen byzantinischen Themas "Bulgaria" . Im 12. Jahrhundert wurde sie dem Zweiten Bulgarenreich angegliedert. Wir sehen die Festung Kale, die bekannte Steinbrücke, die Ober- und Unterstadt mit der Kirche Sveti Spa, die Mustafa-Pascha Moschee, den bunten Markt "Bit Pazar" , Hamams und Karawansereien. (FA)
4. Tag: Skopie - Kloster St. Jovan Bigorski - Ohrid
Abwechslungsreiche Fahrt nach Ohrid entlang des Flusses Crni Drim durch das Schluchtensystem des Balkans. Zwischen Tetovo und Struga lebt heute noch eine große albanische Minderheit. Hier im Gebirge versteckt liegt majestätisch das Kloster St. Jovan Bigorski.
Die prächtige magische Ikonostase mit dem heiligen Jovan - so wird berichtet - beschützt die sechs Mönche im Kloster Sveti Jovan Bigorski.
Weiterfahrt nach Struga. In unmittelbarer Nähe liegt das Dorf Kalishte an der albanischen Grenze.
Hier besichtigen wir ein beeindruckendes Felsenkloster mit noch gut erhaltenen Mönchszellen und Wandmalereien. (FA)
5. Tag: Ohrid
Der größte Kulturschatz Mazedoniens ist zweifelsohne Ohrid (UNESCO) mit der fantastischen Altstadt und mit ihren wunderbar restaurierten "Ohrid Häusern" . Unter Byzanz machten Naum und Kliment die Stadt Ohrid zum Zentrum slawischer Literatur und Kultur. Zu den vielen Höhepunkten der Stadtführung gehören die Kirche Sveta Sofia, die wiederhergestellte frühchristliche Basilika Plaosnik, die Kirche Sveti Jovan Bogoslov Kaneo auf einem Felsen direkt über dem See gelegen und die Ikonengalerie Ohrids.
Bootsfahrt zur Klosterkirche des Hl. Naum (10. Jh.), die sich am Südufer des Ohrid-Sees befindet. Hier ist die Verehrung des namensgebenden Wundertäters nach wie vor sehr lebendig und zieht viele Gläubige verschiedener Konfessionen und Länder an. (FA)
6. Tag: Ohrid - Bitola
Fahrt durch den Galichica Nationalpark bis zum Prespa See. Besichtigung eines Folklore-Museums und der bekannten Kirche St. George in Kurbinivo. Weiterfahrt nach Bitola, der zweitgrößten Stadt Mazedoniens, die alle Besucher durch ihre eigentümliche traditionelle Architektur und den Geist der alten mazedonischen Handwerke beeindruckt. Wir sehen den Uhrturm "Saat Kula" (Wahrzeichen der Stadt), Kirche "Der Heilige Dimitar" , Ruinen der antiken Stadt Heraklea-Linkestis von Philipp von Mazedonien.
Bitola ist für ihre vielen Cafes bekannt - wir werden uns Zeit nehmen und hier einen typischen Kaffee genießen. (FA)
7. Tag: Bitola - Pella - Kalambaka/Meteora Klöster
Heute passieren Sie die griechische Grenze bei Euzonoi und fahren vorbei an Pella, der Hauptstadt Makedoniens unter Philipp II. und Alexander d. Großen. Hier kam Alexander d. Große zur Welt (356 v. Chr.). Neue Ausgrabungen begannen erst 1957 und brachten großartige Mosaikböden ans Tageslicht. Nach dem Besuch des Museums Fahrt nach Kalambaka für zwei Nächte. (FA)
8. Tag: Meteora Klöster
Wie Schwalbennester kleben die Klöster auf den faszinierenden Felsen welche außergewöhnliche Formen durch jahrhundertelange Erosion angenommen haben.
Mit der Ankunft des von Athos geflohenen Mönches Athanasios im Jahr 1334 begann der Aufstieg des Klosterlebens in dieser Region. Wahrscheinlich gab es aber bereits Einsiedeleien im 11. Jh. Heute gibt es insgesamt zwei Dutzend Klosteranlagen. Nur einige davon sind für die Öffentlichkeit zugängig. Einen faszinierenden Tag werden wir bei diesem UNESCO-Weltkulturerbe verbringen. (FA)
9. Tag: Meteora - Vergina - Thessaloniki
Fahrt nach Vergina, wo 1976 in der königlichen Grabkammer sensationelle Goldfunde gemacht wurden. In einem Tumulus waren drei Königsgräber, das von Philipp II. kann unterirdisch besucht werden. Wahrscheinlich befand sich hier die frühere makedonische Königsstadt Aigai. Fahrt nach Thessaloniki zur zweimaligen Nächtigung. Unser zentrales Hotel bietet sich wunderbar an um abends noch die Stimmung auf dem großen Platz, die engen Gassen oder die Uferpromenade zu entdecken und zu genießen. (F)
10. Tag: Thessaloniki
Vormittags Stadtrundfahrt in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, mit Besuch der byzantinischen Monumente, u.a. die Rotunde - als Mausoleum für Kaiser Galerius errichtet, den Galeriusbogen - Wahrzeichen des Sieges über die Perser, des Weiteren Reste der ehemaligen byzantinischen Kirchen, der Kirche Agia Sofia und der Kirche des Hl. Dimitrius.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, eine gute Möglichkeit sich in Ruhe ein Museum anzusehen oder durch die Stadt zu bummeln.
Das Archäologische Museum (fakultativ) hat einzigartige Grabfunde aus Makedonien und Thrakien, vor allem auch die Goldschätze aus den Königsgräbern von Vergina mit dem Grab Philipp II. und dem einzigartigen vergoldeten Derveni Krater.
Das Byzantinische Museum (fakultativ) begeistert durch die gelungene Präsentation und einer Fülle von Gebrauchsgegenständen, Gräbern- Bilder die das Leben der damaligen Zeit darstellen.
Abends können Sie in einer der zahlreichen Tavernen typische griechische Speisen genießen und köstlichen griechischen Wein trinken. (F)
11. Tag: Thessaloniki - Philippi - Bansko
Fahrt nach Philippi, wo Apostel Paulus die erste christliche Gemeinde Europas gründete. Besichtigung des Geländes mit frühchristlichen Basiliken, römischer Agora und antikem Theater. Wir besuchen auch die Taufstelle von Lydia. Fahrt zurück nach Bulgarien. Nächtigung in Bansko. (FA)
12. Tag: Bansko - Dobarsko - Plovdiv
Nach dem Frühstück Fahrt in das nahegelegene Dorf Dobarsko. Der byzantinische Kaiser Basileios der "Bulgarenschlächter" hatte das Heer des Zaren Samuils blenden lassen. Es wird berichtet, dass das besiegte Heer Samuils 1014 nach Dobarsko kam und in den hiesigen Thermalquellen Heilung fand.
In der örtlichen Kirche sind gut erhaltene Fresken zu sehen. Bekannt ist die Darstellung der Himmelfahrt Jesus Christi, auf der Jesus von einem seltsamen dreieckigen Gebilde umgeben ist, das mit einem Raumschiff verglichen worden ist.
Nach den Besichtigungen erholen wir uns bei einer Fahrt mit der Schmalspurbahn durch die wunderschöne Landschaft nach Velingrad. Von hier holt uns wieder unser Bus und es geht weiter nach Plovdiv. (FA)
13. Tag: Plovdiv
Stadtrundgang in Plovdiv. Plovdiv blickt auf eine 8.000-jährige Vergangenheit zurück: Thraker, Römer, Slawen, Türken und Bulgaren haben hier Geschichte "geschrieben" und ihre Spuren hinterlassen. Bei einem Besuch der malerischen kleinen Altstadt schlendern Sie durch die steilen engen Gassen, die von rund 150 Wiedergeburtshäusern gesäumt werden, und besichtigen die Kirche Sweti Konstantin und Elena mit ihrer vergoldeten Altarwand ( Ikonostase ) im Barockstil. Wir sehen das Osttor der ehemaligen Festungsmauer, das antike Amphitheater, das im 2. Jh. unter Kaiser Marcus Aurelius gebaut wurde, und besichtigen weiters das Ethnographische Museum.
Nachmittags Ausflug zum zweitgrößten Kloster Bulgariens - das Batschkovo Kloster. Das Kloster ist weit über die Grenze Bulgariens hinaus bekannt. Die Hauptkirche in der Mitte des Innenhofes wurde 1604 auf den Grundmauern einer aus der Gründerzeit stammenden Kirche errichtet. Zu sehen sind prachtvolle Wandmalereien im Vorraum dieser Kirche und auch in der Kirche des " Heiligen Nikola" im südlichen Klosterhof. Eine Besonderheit auf dem Gebiet der sakralen Malerei können wir im Refektorium bewundern: Wände und Gewölbe werden von Darstellungen antiker Philosophen geschmückt. (FA)
14. Tag: Plovdiv - Kasanlak - Veliko Tarnovo
Fahrt nach Kasanlak - das Tal der Thrakischen Könige. Besichtigung der Thrakischen Grabmäler in Kasanlak und Goljama Kosmatka. Ein Highlight ist auch der Museum von Kasanlak mit dem bedeutenden Grabfund aus thrakischer Zeit - vor allem die Goldene Maske. Dieses Gebiet war ein Zentrum des Odrysenreiches, des mächtigsten der thrakischen Stämme.
Weiterfahrt in die alte bulgarische Hauptstadt Veliko Tarnovo unter byzantinischer Zeit. Am späten Nachmittag erreichen wir die Stadt - es bleibt noch etwas Zeit um selbst die engen Straßen zu erkunden. (F)
15. Tag: Veliko Tarnovo
Nach dem Frühstück Besichtigung von Veliko Tarnovo. Die Stadt war im Mittelalter Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches. Die Feudalherren Peter und Assen nutzten die Schwäche des von zahlreichen Völkern bedrohten Byzanz aus, um im Jahre 1185 einen Aufstand zu organisieren. Peter wurde zum ersten Zaren des Zweiten Bulgarischen Reiches. Spektakulär und wild-romantisch liegt die Stadt geteilt durch den Fluss Yantra an den Hängen einer Schlucht. Sie sehen u. a. das Künstler- und Händlerviertel Asenova und den Zarevetshügel, Sitz der ehemaligen Zaren.
Abfahrt zum Museumsdorf Arbanassi, ein Architektur- und Museumsreservat, das komplett unter Denkmalschutz steht. Hier besichtigen Sie die Kirche Christi Geburt und ein Haus im typisch - bulgarischen Baustil. (FA)
16. Tag: Veliko Tarnovo - Sofia - Wien
Frühmorgens Rückfahrt nach Sofia zum Flughafen. (F)
INFORMATIONEN:
EUR 380,- Zuschlag Einzelzimmer
Inkludierte Leistungen
+ Flüge Wien - Sofia - Wien
+ Taxen-, Flughafen- und Sicherheitsgebühren ab Wien
+ Eintrittsgebühren
+ 15x Nächtigung in guten Mittelklasse-Hotels und traditionellen Häusern/Pensionen
+ Verpflegung wie tageweise angegeben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A =Abendessen)
+ 6-9 Personen deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Sofia
+ ab 10 Personen ARR-Reiseleitung, sowie teilweise lokale Guides
Teilnehmerzahl: 6 - 20 Personen
| Bezeichnung | Termin | Preis pro Person ab | |||
| Bulgarien - Mazedonien - Nordgriechenland | 05.07.2013-20.07.2013 | 2540.00 | € | ||
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